Drohne: Tipps für gelungene Luftbildaufnahmen


Um dir den Weg zum Profi-Drohnen-Fotograf zu erleichtern, lies dir einfach die folgenden Tipps & Tricks durch und erlebe fantastische Luftbildfotografie mit deiner Drohne.

 

Gerade wenn du noch Anfänger bist, und du deine Drohne zum ersten Mal für Luftaufnahmen nutzen möchtest, ist es normal, wenn du zu Beginn überfordert bist. Es stellt sich die Frage, wie man das perfekte Foto aus luftiger Höhe schiessen kann, ohne auf waghalsige Manöver zurückgreifen zu müssen. Bevor du deine Drohne in die Luft beförderst, solltest du dir einen Moment Zeit nehmen und in Ruhe auspacken und dein Gerät und die Umgebung checken. Ein aufziehender Sturm in der Nähe kann einem schnell einen Strich durch die Rechnung machen. Auch das Timing ist wichtig. Früh raus aus den Federn, lautet die Devise. Frühaufsteher sind hier im Vorteil. Die besten Luftbilder bieten sich einem kurz nach Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang. Weicheres Licht und sattere Farben lassen Bilder mit deiner Drohne noch besser aussehen.

 

Anfänger machen häufig den Fehler, dass sie zu viele Kurven fliegen. Unser Tipp ist: Lass deine Drohne nur in eine Richtung fliegen, so wird es auch in vielen Profi-Videos gemacht. Für einen coolen Effekt kannst du für eine leichte Drehung der Kamera im Flug sorgen. Um eine komplett neue Perspektive zu erhalten, lohnt es sich auch einfach mal einen Schwenk mit der Kamera vertikal nach unten zu machen. Die Luftbilder, die auf diese Weise entstehen, bringen ungeahnte geometrische Strukturen zum Vorschein. Ein Perspektivwechsel der sich sicherlich lohnt. Filme zu Beginn deiner Aufnahme aber nicht sofort auf das, was du eigentlich filmen möchtest, sondern stelle erst etwas anderes in den Vordergrund. Dies verhilft deinem Video zu einem gelungenen Spannungsbogen.

In der freien Natur ändern sich die Lichtverhältnisse schnell, und schnell kann einem die Sonne oder eine Wolke einen Strich durch die Rechnung machen. Es ist alles andere als einfach die perfekte Belichtung für deine Luftbildfotografie zu finden. Glücklicherweise gibt es Auto-Exposure-Bracketing. Mit Hilfe von AEB macht deine Drohne mehrere Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung. Wähle nun die perfekte Aufnahme aus oder erstelle ein HDR-Foto, das sich sehen lassen kann.

 

Wenn die Bilder von anderen Drohnen-Fotografen trotz diesen Tipps um Ecken besser aussehen als deine eigenen, dann muss dies nicht unbedingt an einer besseren Drohne oder Flug-Skills liegen. Wahrscheinlich wurde einfach eine Bildbearbeitungs-Software benutzt, um den Bildern den letzten Schliff zu verleihen. Leicht fühlt man sich von der Vielzahl an Bearbeitungsmöglichkeiten erschlagen, welche einem Programme wie Lightroom oder Photoshop bieten. Aber bereits ein paar einfache Kniffe können deine Luftbilder erheblich besser aussehen lassen.

 

Zum Schluss noch ein Tipp: Sorge für Abwechslung. Wenn deine Luftbildaufnahmen sich immer ähnlicher werden, so lohnt es sich vielleicht ein paar neue Orte auszuchecken. Inspiriert von neuen Umgebungen findest Du sicherlich schnell Ideen, um deinen Fotos einen neuen Kick zu verleihen.

 

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